Geschäftsführer René Opitz im Interview mit finteo: „Wir sind aktuell gänzlich ausgelastet.“

Auch in diesen herausfordernden Zeiten ist das finteo-Team wie gewohnt im Einsatz. Wir haben die Gelegenheit genutzt um mit unserem Emittenten Bathow Dach über die aktuelle Lage zu sprechen.

„Wir sind aktuell gänzlich ausgelastet“, so René Opitz, Geschäftsführer der Bathow Dach Gmbh. Dennoch trifft der Betrieb bereits vorsorgliche Maßnahmen, um auf mögliche Negativauswirkungen vorbereitet zu sein.

Rückblick: finteo Anlageprojekt Bathow Dach GmbH

Der mittelständische Handwerksbetrieb ist bereits seit dem Jahr 1980 im Dienste. Seit 40 Jahren bietet der Familienbetrieb seinen Kunden ganzheitliche Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen und Aufgabenstellungen mit hohem Anspruch an Technik, Komfort, Design und Wirtschaftlichkeit.

Mit unserer finteo-Crowd konnte das Crowdinvesting-Projekt im Februar innerhalb kürzester Zeit bis zum Finanzierungs-Limit in Höhe von 270.000 € erfolgreich finanziert werden.

Ein aktuelles Update während der Corona-Krise: Wie geht es jetzt weiter?

Herr Opitz, wir erleben gerade ungewöhnliche Zeiten. In Zeiten von Corona steht alles still, das trifft sehr viele Branchen. Wie ist es derzeit im Baugewerbe und wie gehen Sie damit um?

René Opitz: Ganz im Gegenteil, aktuell sind wir mit einem Großprojekt (25.000 qm) in Dresden gänzlich ausgelastet. Allerdings beobachten auch wir die derzeitige Entwicklung sehr genau, da unsere Auftraggeber in den unterschiedlichsten Branchen tätig sind. Bisher konnten wir erfreulicherweise feststellen, dass sich die Corona-Problematik nicht negativ in unserer Auftragslage widergespiegelt hat. Denn anders als beispielsweise im Einzelhandel, gibt es in unserer Branche keinen Publikumsverkehr und somit dürfen wir auch seitens des Gesetzgebers unserer Arbeit weiter nachgehen.

Wie schaut es mit der Materialbeschaffung aus?

René Opitz: Unser Wachstumsvorhaben war und ist die Betriebsmittel-Vorfinanzierung für die bevorstehenden Bauprojekte. Engpässe von Seite der Lieferanten, wie wir es aktuell im Lebensmittel- oder anderen Bereichen sehen können, sind bei der Baustoffbeschaffung nicht zu verzeichnen. Insofern können wir das ursprüngliche Ziel derzeit weiterhin verfolgen.

Bringt der gesellschaftliche und ökonomische Stillstand bevorstehende Bauprojekte ins Wanken?

René Opitz: Derzeit ist die Auftragslage zwar stabil, allerdings ist uns im Hinblick auf unsere langjährige Erfahrung durchaus bewusst, dass sich solche Ereignisse zeitverzögert in den Auftragsbüchern widerspiegeln können. Sollte sich die wirtschaftliche Gesamtsituation in den kommenden Monaten verschlechtern, wird sich das möglicherweise auch auf unsere Auftragslage auswirken. Die Bathow Dach GmbH hat schon immer großen Wert darauf gelegt, Aufträge aus unterschiedlichen Branchen anzunehmen, um somit breit aufgestellt zu sein. Viele unserer Kunden kommen beispielsweise aus der Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie, die relativ konjunkturstabil sind.

Unsere Investoren verstehen natürlich die aktuelle Situation, aber machen sich dennoch Gedanken um Ihre Investition bzw. Zinsen und Tilgung. Was können Sie den Investoren dazu sagen?

René Opitz: Obwohl unsere derzeitige Situation trotz der Corona-Krise relativ stabil ist, treffen wir schon jetzt vorsorglich Maßnahmen, um auf mögliche Negativauswirkungen im Baugewerbe vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund setzen wir uns intensiv mit den angekündigten staatlichen Hilfsmaßnahmen auseinander, um mögliche zukünftige Risiken zu mildern.

Als 40-jähriger Familienbetrieb haben wir auch herausfordernde Wirtschaftsphasen bereits erfolgreich gemeistert und mit dieser Erfahrung möchten wir auch der aktuellen Situation rund um die Corona-Krise entgegentreten.

Herr Opitz, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen weiterhin alles Gute und hoffen, dass der Spuk für uns alle bald ein Ende hat.

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