“Bildung benötigt dringend private Investitionen, um einen hohen Standard und eine stabile Wertigkeit aufrechterhalten zu können”, so Markus Wagner, Schulleiter der International School Augsburg (ISA). Im Rahmen einer Standorterweiterung möchte er daher einen einzigartigen Weg mit seiner Schule beschreiten: am 23. Februar 2021 wird die ISA als erste deutsche Bildungseinrichtung an die Börse gehen.

Die ISA öffnete im September 2005 mit ca. 65 Schülern zum ersten Mal ihre Türen, um im Wirtschaftsraum Augsburg und München eine Schule für mobile Familien nach internationalen Bildungsstandards anzubieten. Mittlerweile werden rund 350 Schüler unterrichtet, die Hälfte davon mit interkulturellem Hintergrund. An der ISA genießen Kinder aller Altersstufen und Nationalitäten bereits ab dem Kindergarten eine englischsprachige, international einheitliche und anerkannte Ausbildung. So können sich Schüler trotz der beruflichen Mobilität ihrer Eltern am neuen Wohnort schnell in den Schulalltag integrieren und Gemeinschaft erleben.

Von dem Börsengang sollen tatsächlich nicht nur die Schüler profitieren, sondern auch der Wirtschaftsstandort. Die ISA möchte mit ihrer Arbeit ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftsförderung in der Region sein, von dem namhafte Firmen, der Innovationspark mit seinem Technologiezentrum, der Spitzensport und das neue Universitätsklinikum profitieren. Im Kampf um international gefragte Fach- und Führungskräfte, Spitzensportler, Wissenschaftler und Mediziner konkurriert der Standort Augsburg nämlich weltweit. Den Familien dieser Fachkräfte möchte die ISA ein Zuhause und ein Bildungskonzept anbieten, das es ihren Kindern ermöglicht, sich gemäß ihren individuellen Bedürfnissen weiterzuentwickeln.

Weiterhin hat sich die Schule inzwischen in zwei Projekten für die Umwelt engagiert und dadurch zum ersten Mal die Auszeichnung “Umweltschule Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule” vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) erhalten. Auch für die nächsten Jahre sind Nachhaltigkeitsprojekte geplant.

finteo freut sich, die erste Bildungsaktie Deutschlands unterstützen zu können! Die Bildungsaktien werden ab dem 23. Februar 2021 zur Zeichnung auch über finteo zur Verfügung stehen.

  • alternative Finanzierungsmöglichkeit 
  • fortschrittlicher, digitaler Vertrieb 
  • ganzheitlicher Beratungsansatz
  • Weitergabe von Risikomanagement und Abwicklung 
  • Provisionsertrag 
  • Risikoaufteilung 
  • Image und Reputationsrisiko 
  • Risiko der Falschberatung 
  • Kunde bevorzugt Fintech und wandert von Bank ab 
  • Hausbankthema „Kredit“ wird an Dritten abgegeben 
  • externes Proof-of-Concept 
  • hohe Projektqualität 
  • Anzahl der Anfragen steigt 
  • Vertrauensvorsprung durch Bankpartner 
  • Wahrnehmung als starker Partner 
  • erweiterter Vertriebsarm 
  • einfache Vermarktung der Partnerschaft 
  • regionale Ansprechpartner 
  • Unabhängigkeit sinkt 
  • Abfluss von Know-How 
  • Prozessverlängerung durch Einbindung der Bank in die Kundenbeziehung 
  • Rechenschaft gegenüber der Bank 
  • Rechtlicher Anpassungsbedarf beim Beratungsprozess  

Was sind Ihre Handlungsempfehlungen für Banken und Fintechs im Hinblick auf die kommenden Jahre?

Banken werden sich mit den Folgen der Umsetzung des finalen Basel-III-Pakets auseinandersetzen und strategische Entscheidungen treffen müssen. Ebenso werden Unternehmen im Rahmen der Kreditnachfrage zukünftig immer höhere Anforderungen an die Produktpalette der Kreditinstitute stellen, was die Nachfrage nach innovativen und einfachen Produktlösungen von Fintechs erhöhen wird. Gleichzeitig gilt es für Fintechs die Bedenken hinsichtlich rechtlicher Risiken sowie Image und Reputationsängste der Banken zu untersuchen und im besten Fall zu widerlegen. Die Schlussfolgerung ist, dass Banken ihre Ressourcen, die Zeit und die finanziellen Mittel entsprechend steuern, um Kooperationen zu Fintechs möglich zu machen und Synergien zu schaffen.

Julian Wu
Werkstudent, Vertriebssupport bei finteo GmbH